Nachrichten aus dem Erzgebirge

01.07.2009 - Existenzgründer als Arbeitgeber von Morgen
Annaberg-Buchholz. "Auch aufgrund der vielen neuen Gründungen bleibt die Region Erzgebirge in Bewegung", resümiert Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. 654 Menschen gründeten im Jahr 2007 ihr eigenes Unternehmen im Agenturbezirk ? 513 mit Unterstützung der Agentur für Arbeit und 141 aus den Argen heraus. Die meisten von ihnen nutzten dabei Teile der Qualifizierungskette für Existenzgründer im Erzgebirge, um ihre Existenz auf fundiertes Wissen rund um die Selbstständigkeit zu bauen. "Jeden Einzelnen von ihnen sehen wir auch als künftigen Arbeitgeber an", erklärt Angela Ruthe von der Agentur für Arbeit. Mit dem Rückgang der Arbeitslosenzahlen sei zwar auch die Zahl der Gründungen leicht rückläufig, aber an guten Ideen würde es den potentiellen Gründern nicht fehlen.

Insgesamt 1059 Menschen nutzten die Angebote der Qualifizierungskette im Jahr 2007 (Jahr 2006:1230). Aufgesplittert auf die einzelnen Kurse bedeutet das: 539 Gründungswillige durchliefen die Orientierungsseminare (Jahr 2006:481), 116 nutzten den Gründercheck (Jahr 2006: 213), 394 Gründer belegten Qualifizierungsmodule (Jahr 2006: 507) und 10 Teilnehmer zählte das Existenzsicherungsseminar. Waren es im Jahr 2002 noch 495 Existenzgründer und solche die es werden wollen, welche die Angebote nutzten, hat sich die Zahl in den letzten Jahren mehr als verdoppelt.

Sechs Personen, die ihre Unternehmensidee in die Praxis umsetzten, präsentierten sich am Montagnachmittag zu einer Pressekonferenz im GDZ Annaberg, die schon fast den Charakter einer kleinen Kooperationsbörse hatte.

"Blumen zum Entspannen und Wohlfühlen" ? verlockend klingt die Geschäftsidee von Anke Nestmann, aus Sehmatal-Cranzahl: 17 Jahre lang habe ich als Floristin gearbeitet ? zehn Jahre dauerte der Wunsch an, ein eigenes Geschäft zu gründen, bis es mir im vergangenen Jahr förmlich vor die Füße fiel. Heute habe ich schon einen großen Kundenkreis, den ich mit immer neuen Ideen begeistern möchte. Ohne die Existenzgründerkette hätte ich vieles nicht gewusst. Fast alle Module habe ich belegt und die vielen Ratschläge auch beherzigt. Man muss sich aber die Kritiken und Erfahrungen der Fachleute annehmen, sonst bringt das Ganze nichts.

Schnell entschlossen, eine Existenz zu gründen hat sich Bernd Riedel aus Schwarzenberg: Ich habe den Beruf des konventionellen Drehers im Werkzeugbereich gelernt und jahrelang auch in dem Bereich gearbeitet. Die Entscheidung zur Selbstständigkeit ging dann sehr schnell. Anfangs war ich eher skeptisch als ich zu einem Seminar im Rahmen der Qualifizierungskette eingeladen wurde. Ich meinte, dafür keine Zeit zu haben. Doch schnell wurde klar, dass es die richtige Entscheidung war.

Was sich hinter einer "Kulinarischen Hexerei-Suppen und mehr" verbergen kann, präsentierte Elke Uhlig aus Gornsdorf: Mit meinen 55 Jahren suchte ich noch einmal die Selbstverwirklichung. Als ich in meinem Garten den roten Johannisbeerstrauch mit den vielen Früchten sah, wusste ich: Das ist es! Inspiriert davon, probierte ich viele Rezepte aus und gründete Anfang August 2007 im Nebenerwerb. Ab 1.Februar, also ab Freitag, betreibe ich meine kleine Firma dann im Haupterwerb. Bisher ist die Resonanz durchweg positiv ? ich kann es kaum glauben. Der Besuch einzelner Bausteine der Gründerkette haben mir richtig das Ego gestärkt um noch einmal durchzustarten.

Auf den Zug des wachsenden Online-Verkaufs sprang Sven Zilller aus Schlettau auf: Seit 2000 betrieb ich einen kleinen Laden im Internet, der mich nur wenige Stunden pro Woche beschäftigte. 2007 wurde ich arbeitslos und die ich stand vor einer großen Entscheidung, wie es beruflich weitergehen soll. Ich besuchte das einwöchige Orientierungsseminar ? danach stand fest: Ich starte durch. Über 30 erzgebirgische Hersteller vom kleinen Seifen- bis zum Spielzeugmacher eine ich in meinem Online-Shop und biete damit über 3000 Artikel an. 90 Prozent der Lieferungen verlassen binnen 24 Stunden das Haus. Das ist meine Philosophie: Der Kunde möchte schnell bedient werden.

Die Schwierigkeiten eines Einzelkämpfers kennt Heiko Zinn aus Königwalde, Ratio-Konstrukt: Es ist oft schwierig, als Einzelkämpfer alle Aufträge unter einen Hut zu bekommen. Meine Kontakte möchte ich künftig so ausbauen, dass ich mit meiner Konstruktions-Firma rentabel arbeiten kann. Ursprünglich komme ich aus dem Handwerk, habe von 1998 bis 2002 ein Fernstudium absolviert. Ich versuche mich ständig weiterzuentwickeln, um meine eigene Firma verwirklichen zu können.

Kunden im Ausland hat Bernd Langer aus Sehmatal-Cranzahl mit seiner Firma zur Automatisierung für Papiertechnik: Während meiner 30jährigen Arbeit in unterschiedlichsten Bereichen der Papierindustrie stellte ich fest: Es fehlt die Flexibilität auf Kundenwünsche hin. In meiner Firma geht es um kundenspezifische Technologien zur Herstellung von Papier. In der Qualifizierungskette für Existenzgründer habe ich Partner gefunden, die mir gute Tipps geben können, um viele Dinge in die Wege zu leiten ? von der Kalkulation bis hin zu Versicherungsfragen.

"Die Qualifizierungskette für Existenzgründer im Erzgebirge hat eine gewisse Alleinstellung", so Lißke. Seit 7 Jahren besteht dieses dreistufige, transparente Programm, das so in Sachsen einmalig ist.

Neben dem modular aufgebauten Kursangebot bietet das Team hinter der Qualifizierungskette auch im Jahr 2008 eine Existenzgründermesse an. Sie findet am 7.Mai ab 14 Uhr in der Marienberger Stadthalle statt.

Hintergrund:

Die "Qualifizierungskette für Existenzgründer im Erzgebirge" ist ein Netzwerk, das Existenzgründer von der Idee bis zum gesicherten Unternehmen begleitet. Ursprünglich initiiert vom damaligen Arbeitsamt Annaberg funktioniert das Netzwerk zwischen den regionalen Akteuren seit dem Jahr 1998.

Die Akteure sind die Agentur für Arbeit, die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, die IHK-Geschäftsstelle Annaberg, die Handwerkskammer Chemnitz, die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Aue Schwarzenberg und Mittlerer Erzgebirgskreis, die Argen der Landkreise MEK/ ANA/ ASZ, sowie das Bildungs- und InnovationsPortal BIP der LEB im Freistaat Sachsen.

Bevor die Qualifizierungskette "geboren" wurde, existierte zwar bereits ein umfangreiches Kursangebot auf dem Markt ? allerdings vollkommen uneffektiv, da unabhängig voneinander und ohne terminliche und inhaltliche Abstimmung der Partner untereinander.

Im fünftägigen Orientierungsseminar, welches durch verschiedene Anbieter an den Standorten Annaberg-Buchholz, Aue und Marienberg angeboten wird, erhalten die Teilnehmer einen ersten Überblick über die wichtigsten Felder einer Unternehmensgründung. Dieser Kurs ist somit der Einstieg für die meisten Gründungswilligen in die Qualifizierungskette. Danach sollen die Teilnehmer einschätzen können, ob eine Selbstständigkeit wirklich ein Thema ist oder nicht.

Im Gründercheck (Standort Aue und Annaberg-Buchholz) werden die potentiellen Gründer hinsichtlich des Stands der Vorbereitungen und der Eignung als Unternehmer gecheckt. Im Vordergrund steht die Frage, ob die Gründerperson wirklich geeignet ist, eine eigene Firma mit allen künftigen Anforderungen zu leiten. Im Ergebnis besteht die Möglichkeit einzelne Themen in bis zu 13 Modulen des Trainingszentrums (in Annaberg-Buchholz) zu vertiefen.

Hat der Gründungswillige sein eigenes Unternehmen auf den Weg gebracht, ist eine weitere Begleitung danach abgesichert: Das Existenzsicherungsseminar, welches in den Abendstunden stattfindet, vertieft Themen, die für ein erfolgreiches Unternehmensmanagement relevant sind.
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geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Freier Markt ist wirksamer ....
Berlin, den 25. Januar 2008
Freier Markt ist wirksamer als allesregelnder Staat - wie Deutschland zu mehr Unternehmensgründern kommen kann
An was muss ein Ingenieur alles denken, der sich mit einem neuen Produkt als Basis ein Unternehmen - sein Unternehmen - aufbauen will? Doch wohl hauptsächlich an das wie und wo des Produktes. Weit gefehlt in Deutschland! Als erstes denke er bitte an das Finanzamt, danach an das Gewerbeamt. Von der Agentur für Arbeit erhält er die für die Personalabrechnung unumgängliche Betriebsnummer, die Berufsgenossenschaft klopft an, die Gebühreneinzugszentrale will Geld für jeden PC, die IHK schickt eine Mitgliedschaftsbenachrichtigung mit Beitragsforderung und so weiter und so fort. Aber damit nicht genug: Nun drohen die Fallstricke einer selbst für Fachleute kaum durchschaubaren Chemikalienverordnung, eines Gleichbehandlungsgesetzes, einer Unternehmenssteuerreform, von Sonderregelungen für Minijobs, 400?-Jobs und all den gut gemeinten, aber zum Missbrauch anregenden Vorschriften. Betriebserlaubnisse sind einzuholen, der grüne Aufkleber für die Berlin-Fahrt ins Auto einzukleben - die Liste der selbstgemachten Pflichten ist sicher unvollständig.

Nehmen wir an, unser Gründer-Ingenieur kann nicht alles selber machen in seiner neuen Firma und stellt nun noch einen oder zwei Mitarbeiter ein. Ist es wirklich nachvollziehbar, dass er diesen Mitarbeitern einen Mindestlohn zahlen muss, nur weil Politiker dies für richtig halten? Ganz zu schweigen von der Wahrnehmung solcher Ungleichbehandlung des Gründers - der in den ersten Jahren selten Reichtümer anhäufen wird - und seiner Mitarbeiter.

Will man dieses Dilemma verhindern, helfen keine Son-derregelungen für den Gründer, die würden nur einmal mehr zu Ungerechtigkeiten führen. Hier hilft nur ein radikaler Rückbau an Vorschriften und ein Tabu für neue Regelungswut. Nur das wirtschaftlich Sinnvolle muss Richtschnur für den Unternehmer sein.

Es bedarf keines staatlichen Eingriffes für die richtige Festlegung von Gehältern, für den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien, für den rationellen Umgang mit Energie und vieles andere mehr. Die (unsubventionierten) Preise der Güter und Leistungen richten sich nach dem Angebot - Energieträger werden teurer - damit wird Energie sparsamer eingesetzt werden. Das gleiche Prinzip gilt auch bei der Arbeitskraft, in vielen Berufen - namentlich den höher qualifizierten - gibt es bereits mehr offene Stellen als Bewerber. Logisch, dass diese Bewerber sich um zu geringe Bezahlung nicht sorgen müssen - ohne Hilfe des Staates. Für erfolgreiches Un-ternehmertum reichen also wenige Grundregeln aus; als ungeschriebene Gesetze sind natürlich die moralischen Grundsätze eines respektvollen Umgangs miteinander einzuhalten.

Mit ihrer Hightech-Strategie hat die Bundesregierung einen wichtigen Impuls für die Erhaltung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes gesetzt. Der Erfolg dieser Offensive hängt neben den Rahmenbedingungen für Forschung, Transfer und Innovationsfinanzierung auch von den oben genannten Rahmenbedingungen für Unternehmertum ab. Wenn es gelingt, mehr wissensba-sierte Unternehmensgründungen zum Erfolg zu führen, wird die Hightech-Strategie ihr Ziel erreichen, das Land langfristig im globalen Wettbewerb gut zu positionieren. Die deutschen Innovationszentren leisten dafür seit Jahren ihren Beitrag mit Erfolg.

Dr. Bertram Dressel

Herausgeber:
ADT Bundesverband Deutscher Innovations-,
Technologie- und Gründerzentren e. V.

Jägerstraße 67
10117 Berlin
Tel: (030) 3920 0581
Fax: (030) 3920 0582
adt@adt-online.de
Andrea Glaser
Geschäftsführerin


Verantwortlich:
Dr. Bertram Dressel
Präsident
TechnologieZentrum Dresden GmbH
Gostritzer Strasse 61-63
01217 Dresden
Tel: (0351) 8718 665
dressel@tzdresden.de ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Kämmerei LRA MEK zieht um
Marienberg. Ab 28.01.2008 gelten folgende neuen Erreichbarkeiten der Finanzverwaltung des Landratsamtes Mittlerer Erzgebirgskreis in Marienberg:

Die Barkasse für Barzahlungsgeschäfte des Landratsamtes Mittlerer Erzgebirgskreis ist ab 28.01.2008 im Gebäude Schillerlinde 6 (Gebäude Verkehrsamt) eingerichtet. Sie ist telefonisch über die Zentrale 03735/601-0 erreichbar.

Alle übrigen Bereiche der Kämmerei, Kreiskasse und Vollstreckung befinden sich ab 28.01.2008 im Hauptgebäude Markt 7 (Hintergebäude). Die Telefonnummern ändern sich nicht.

Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Schneeberger Museum erhält einen Schnieber
Schneeberg. Im Vorfeld der Festlichkeiten zu 525 Jahre Stadtrecht
Bergstadt Schneeberg vor zwei Jahren erregte der Artikel "Eine Stadt im
Aufbruch" in der Zeitschrift "Willkommen im Erzgebirge" im Stadtrat
Aufsehen. Es ging um ein Missverständnis zu den in Schneeberg
geschlagenen Talern und seinen Teilmünzen. Die auf Fehlinterpretation
beruhende Kritik konnte schnell ausgeräumt werden; in Schneeberg
geprägte Taler, Halb- und Vierteltaler gehören zur Ausstattung unseres
Museums für bergmännische Volkskunst. Dabei übersah die Diskussion ein
wichtiges Desiderat in der lokalen Numismatik völlig.

Der lokalhistorisch bedeutende Schnieber, der Schneeberger Zinsgroschen,
um den sich die Auseinandersetzung der Bergstreittage 1496 und 1498
drehte, fehlte bisher als Beleg in der Sammlung des Museums. Diese Lücke
schließt nun der Schneeberger F.W. Volker Schmidt mit einer Leihgabe.
Er konnte ein solches seltenes Exemplar erwerben und stellt es dem
Museum zur Verfügung. Die Münze selbst ist ein unscheinbarer, kaum 2,5
g. schwerer Groschen der Zeit um 1500, aber eben doch eine rare Prägung
von hohem emotionalem Wert für die Schneeberger Stadt- und
Bergbaugeschichte. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Woche der offenen Unternehmen
Um dem Nachwuchs frühzeitig eine bewusst praxisnahe Orientierung, klare Perspektiven in unserer Region und mögliche Berufsalternativen zu vermitteln, auch um jungen, motivierten Menschen gute Chancen zum Bleiben aufzuzeigen, findet vom 10. bis 14. März 2008 die ?Woche der offenen Unternehmen? statt.

Wie schon in den letzten fünf Jahren, können auch in diesem Jahr Schüler, Eltern und Lehrer die Möglichkeit nutzen, sich vor Ort zu informieren und mit Ausbildern, Geschäftsführern und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Ziel ist, den Jugendlichen aus Mittelschule (ab Klasse 8) und Gymnasium, die vor der Berufs- bzw. Studienentscheidung stehen, eine vielseitige und praxisbezogene Berufsorientierung in der Region zu ermöglichen. Andererseits lernen die Firmen so ihren potentiellen Nachwuchs kennen.

In den Mittelschulen und Gymnasien der Erzgebirgslandkreise liegen die Firmenlisten mit den möglichen Besuchsterminen aus. ...
geschrieben von Schulze

10.11.2008 - Willkommen auf Schloss Freudenstein
Erster Akt für stufenweise Eröffnung vollzogen - Feierliche Schlüsselübergabe an die künftigen Nutzer

Freiberg. Mit Nachbildungen des so genannten Willkommen, einem Trinkhumpen in Schlüsselform, mit dem in der Zeit Herzog Heinrich des Frommen die Gäste auf Schloss Freudenstein begrüßt worden sind, übergab Freibergs
Stadtoberhaupt und "Schlossherrin" Dr. Uta Rensch auf der Festveranstaltung am 17. Januar 2008 den angehenden Nutzern des geschichtsträchtigen Hauses symbolisch den Schlüssel für ihre künftige Heimstätte. Damit vollzog sie gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsidenten Prof. Georg Milbradt im Beisein von rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur den ersten Akt für die stufenweise Öffnung des Schlosses und gab den Weg frei für den Einzug zweier Sammlungen von Weltruf, die noch vor Jahresende hier ihre Türen öffnen werden: Während das Sächsische Staatsarchiv/ Bergarchiv Freiberg als einmaliges Zentrum der Montangeschichte künftig im Schloss historisches Kulturgut aus sechs Jahrhunderten sächsischer Bergbaugeschichte archivieren und präsentieren wird, zeigt die TU Bergakademie Freiberg auf Freudenstein zukünftig die weltgrößte Mineralienschau.

"Mit der Schlüsselübergabe nähert sich ein enormer Arbeitsaufwand seinem
Ende. Ein langjähriger, städtebaulicher Missstand wurde beseitigt, ein
wertvolles Denkmal gerettet und nun einer neuen, modernen Bestimmung
zugeführt. Wir verbinden mit diesem Tag die Hoffnung, Freiberg regional
und überregional als touristischen Anziehungspunkt weiter zu etablieren und
erwarten uns gleichzeitig Synergieeffekte für unsere Stadt als
Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort", betonte das Stadtoberhaupt zum Festakt. Sie dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass das Sanierungsvorhaben in nur 3,5 Jahren absolviert werden konnte, aber auch den Freiberger Bürgern, "die mit ungebrochenem Interesse und wachsendem Stolz auf ihr schönes Schloss für die ideelle Unterstützung gesorgt haben."

"Mit dem prächtig sanierten Schloss Freudenstein erstrahlt Freiberg in
neuem Glanz. Darüber hinaus wird das Schloss mit der bedeutenden
Mineralienschau der Bergakademie Weltruf erlangen. Außerdem ist dieses
Schloss eine ideale Kulisse für das Bergarchiv: Wer sich für die
sächsische Bergbaugeschichte interessiert, kommt am Schloss Freudenstein künftig nicht mehr vorbei. Für Sachsen sowie insbesondere für Freiberg und die künftigen Nutzer des Schlosses ist heute ein großartiger Tag", sagte
Ministerpräsident Georg Milbradt. Der Freistaat Sachsen hat die Sanierung
des Schlosses Freudenstein mit rund 3,9 Millionen Euro unterstützt.

"Undenkbar wäre das Projekt ohne die großzügige Unterstützung durch die
Europäische Union und ohne die Unterstützung durch Bund und Land, die das
Projekt im Rahmen der Programme Städtebauliche Erneuerung und
Städtebaulicher Denkmalschutz kofinanzierten", erinnerte Dr. Uta Rensch.
Sie lobte auch "die gute Kooperation zwischen Land und Stadt sowie die
beispielhafte Zusammenarbeit verschiedener sächsischer Ministerien", die
entscheidend zum Erfolg des Sanierungsvorhabens beigetragen haben."

Sachsens Innenminister Dr. Albrecht Buttolo: "Mit dem prächtigen Schloss
im Herzen der Altstadt, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen,
hofft Freiberg zu Recht überregional als touristischer Anziehungspunkt,
aber auch als Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu werden. In den Bau
flossen insgesamt rund 35 Millionen Euro. Gefördert von Bund und Land
sowie mit Zuwendungen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
musste die Stadt einen Eigenanteil von etwa 6,5 Millionen Euro aufbringen.
Beispielhaft war bei dem Projekt "Sanierung des Schlosses Freudenstein"
die Zusammenarbeit dreier sächsischer Ministerien: des Innenministeriums, des
Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie des Finanzministeriums. Dank
all dieser Partner sowie aller am Bau Beteiligten sind Freiberg und die
Region nicht nur um ein touristisches Highlight reicher, sondern wird hier
künftig in idealer Form Wirtschaft mit Wissenschaft, Kultur und Forschung
verbunden."

Seit dem Sanierungsbeginn am Schlosses sind auf der größten Baustelle
Freibergs 14.000 laufende Meter Holzbalken der alten Speicherkonstruktion
zurück gebaut, 4300 Kubikmeter Beton gegossen, 400 Tonnen Stahl verbaut
und mehr als 1000 Planzeichnungen von Bestandsaufnahmen bis zur
Ausführungsplanung angefertigt worden. Außerdem wurde eine rund 1500
Quadratmeter große Freifläche mit etwa 29.500 Einzelfunden archäologisch
untersucht.

Bergarchiv Freiberg öffnet im Mai
Das Bergarchiv Freiberg, dessen Eröffnung im Schloss im Mai geplant ist,
verwahrt als eine der fünf Abteilungen des Sächsischen Staatsarchivs die
schriftliche Überlieferung der Sächsischen Bergverwaltungen und vieler
Montan- und Bergbaubetriebe auf dem Gebiet des heutigen Sachsens. Das
älteste Dokument, ein Schöppenstuhlspruch, stammt aus dem Jahr 1477, das
jüngste aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Insgesamt lagern in den
Magazinen des Bergarchivs 4.500 Laufmeter Akten, 65.000 Karten und Pläne,
25.000 Fotografien und in einer Spezialbibliothek 19.000 z. T. wertvolle
historische Bücher zum sächsischen Bergbau. Mit diesen Unterlagen ist das
Bergarchiv Freiberg eines der bedeutendsten Bergbauarchive Mitteleuropas.
Die Unterlagen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern zur Einsichtnahme zur
Verfügung, vor allem aber Wissenschaftlern und Forschern, wie auch der
öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft. Der Doppelaufgabe, die
Unterlagen einerseits sicher zu verwahren und zu erhalten und andererseits
allen Interessenten zugänglich zu machen, kann das Bergarchiv im
umgebauten Schloss Freudenstein sehr viel besser als bisher gerecht werden. Dort stehen dann rund 2.000 Quadratmeter modernste Magazinflächen zur Verfügung
sowie ein großzügiger Lesesaal und ein Ausstellungsbereich, in dem die
"Schätze" des Bergarchivs Besuchern präsentiert werden können.

Mineralienschau ab Herbst zu sehen
Auf eine mineralogische Weltreise werden die Besucher von ?terra mineralia?
mitgenommen, die im Herbst 2008 im Schloss Freudenstein ihre Pforten
öffnet. Im "Langen Haus" sind dann die Glanzstücke der einzigartigen
Mineralienstiftung zu sehen, die Frau Dr. Erika Pohl-Ströher der TU
Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat. Mit
diesem Stiftungsbestand werden die bedeutenden Geowissenschaftlichen
Sammlungen der Freiberger Alma Mater um Exponate aus aller Welt von
einzigartiger Qualität bereichert.
Die Besucher werden von Fundort zu Fundort geführt und wie bei einer
Weltreise lernen sie in den einzelnen Sälen des Schlosses Minerale der
Kontinente kennen. Zu den Glanzlichtern der Ausstellung gehört dann die
Schatzkammer. Sie präsentiert in einem Renaissance-Gewölbe die schönsten
und größten Stufen der Sammlung.
Die Universität setzt neben der sinnlichen Wahrnehmung und der Neugierde
der Besucher auch auf deren wissenschaftliches und fachliches Interesse.
Sie bietet sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Sammlern, Touristen
und Gästen aus aller Welt die Faszination der Minerale. Zugleich richtet sich
"terra mineralia" an Studenten und Wissenschaftler, die hier neue
Forschungsmöglichkeiten erhalten.

Schlossgaststätte nächste Etappe
Bis Ende dieses Jahres wird das Schloss damit vollständig seiner
Bestimmung übergeben sein: Zunächst wird die Schlossgaststätte zum Osterfest
eröffnet.
Dem schließt sich die Einweihung des neuen Sitzes des Bergarchivs am 16.
Mai an. Die Mineraliensammlung "Terra Mineralia" wird die
Veranstaltungsfolge im Herbst komplettieren. Ihre Eröffnung ist für den
18.Oktober vorgesehen. ...
geschrieben von echterzgebirge

21.01.2008 - Großer Tag für Schloss Freudenstein
Freiberg. Erster Akt für stufenweise Eröffnung am 17. Januar 2008 - Tage der offnen Tür mit Führungen und Vorträgen am 18. und 19. Januar

Der Sanierungsabschluss von Schloss Freudenstein in Freiberg wird am 17.
Januar mit der feierlichen Schlüsselübergabe an die TU Bergakademie
Freiberg und dem Sächsischen Staatsarchiv/ Bergarchiv Freiberg - die
beiden künftigen Hauptnutzer begangen. An dieser Festveranstaltung wird neben
rund 300 geladenen Gästen auch der sächsische Ministerpräsident Prof. Georg
Milbradt teilnehmen.
Vollzogen wird der erste Akt für die stufenweise Öffnung des Schlosses
durch Freibergs Oberbürgermeisterin und "Schlossherrin" Dr. Uta Rensch,
die den angehenden Nutzern des geschichtsträchtigen Hauses die symbolischen
Schlüssel für ihre künftigen Räume überreichen wird.
Damit ist der Weg frei für den Einzug zweier Sammlungen von Weltruf ins
Schloss. Während das Bergarchiv als einmaliges Zentrum der Montangeschichte
historisches Kulturgut aus sechs Jahrhunderten sächsischer Bergbaugeschichte archiviert und präsentiert, wird die Universität im Schloss die zukünftig weltgrößte Mineralienschau zeigen.

Tage der offenen Tür
Noch bevor die Sammlungen Einzug halten, kann das Schloss besichtigt werden. Denn die Schlosstore öffnen sich am 18. und 19. Januar jeweils von 9 bis 16 Uhr für alle Interessenten. Hier kann das Schloss in den zum Rundgang geöffneten Räumen selbst oder mit einer fachmännischen Führung erkundet werden. Die Nutzer laden zu kleineren Präsentationen ein.
Außerdem wird am 18. Januar, 17 Uhr der erste Vortragsabend stattfinden: Dem Thema "Die Teile - Das Ganze" widmet sich Architekt Martin Fröhlich, der den
europaweiten Architektenwettbewerb für die Sanierung Freudensteins gewonnen
hatte. Anschließend referiert Dr. Thomas Westphalen vom Landesamt für
Archäologie Dresden unter dem Motto "Die Burg unter dem Schloss" über die
bei den Ausgrabungen im Schlosshof erlangten Erkenntnisse. Prof. Klaus
Manger vom Institut für Germanistische Literaturwissenschaft Jena widmet
sich dem Thema "Wer nicht sammelt, der zerstreut". Im Anschluss an die
Vorträge, die im Saal Europa (im Langen Haus) gehalten werden, gibt es die
Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Allerdings muss
jetzt schon darauf hingewiesen werden, dass die Anzahl der Sitzplätze
begrenzt ist.

Wie geht es weiter?
Bis Ende 2008 wird das Schloss vollständig seiner Bestimmung übergeben
sein: Zunächst wird die Schlossgaststätte zum Osterfest eröffnet. Dem
schließt sich die Einweihung des neuen Sitzes des Bergarchivs am 16. Mai
an. Die Mineraliensammlung "Terra Mineralia" wird die Veranstaltungsfolge
im Herbst komplettieren. Ihre Eröffnung ist für den 18. Oktober
vorgesehen. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Keine doppelten Namen bei Schneeberger Neugeborenen
Schneeberg. Im Jahr 2007 erblickten insgesamt 114 Kinder das Licht der
Welt, deren Eltern zum Zeitpunkt der Geburt ihren Wohnsitz in der
Bergstadt Schneeberg hatten bzw. noch haben. Für die 59 Mädchen und 55
Jungen gilt die seltene Besonderheit, dass kein Vorname doppelt vergeben
wurde. Daher können für Schneeberg für das vergangene Jahr keine
Namensfavoriten benannt werden.

Im örtlichen Standesamt wurden im Jahr 2007 insgesamt 64 Ehen
geschlossen. Im gleichen Zeitraum wurden im Meldeamtsbereich Schneeberg
179 Sterbefälle registriert. ...
geschrieben von echterzgebirge

08.01.2008 - Der Schneeberger Weihnachtsmarkt
Schneeberg. Am Sonnabend vor dem ersten Advent öffnet um 10 Uhr der
Schneeberger Weihnachtsmarkt des Jahres 2007 seine Pforten. Der Aufbau
der Buden, der großen Pyramide und des 16 Meter hohen Weihnachtsbaumes
sind dann abgeschlossen. Wenn das Wetter mitspielt und noch etwas Schnee
hinzukommt, wird die richtige vorweihnachtliche Stimmung aufkommen.
Schneeberg erstrahlt ab Sonnabend im weihnachtlichen Lichterglanz.

Nachdem Bürgermeister Frieder Stimpel um 14 Uhr die große Marktpyramide
"angeschoben" hat, erklingt auf der Bühne vor dem Rathaus ein
weihnachtliches Programm der Schneeberger Bergkapelle. Um 16 Uhr erfolgt
an gleicher Stelle ein Konzert mit dem "Glück Auf" Bergchor Schneeberg.

Pünktlich 18 Uhr wird in Schneeberg nach altem erzgebirgischen Brauch
angelichtelt. Mit den Glockenschlägen vom Rathausturm leuchtet das Kreuz
der St. Wolfgangskirche auf und kündet vom Beginn der Adventszeit im
Gebirge. Akustisch leiten um 18 Uhr die Turmbläser von Turm des
Bergmannsdoms den Advent ein. Überall erstrahlen unzählige Fenster im
Lichterglanz.

Am Sonntag, dem 02. Dezember, erklingt auf dem Weihnachtsmarkt 13:30 Uhr
ein Chorkonzert mit dem Singkreis Neustädtel. 15 Uhr beginnt das
Rundgangssingen der Kurrende der Kirchgemeinde St. Wolfgang. Um 17 Uhr
trifft auf dem Markt der Bergaufzug mit der Bergbrüderschaft
"Schneeberger Bergparade" und der Bergkapelle Schneeberg ein. Daran
schließt sich ein Konzert der Schneeberger Bergkapelle auf der Bühne vor
dem Rathaus an. Und um 18 Uhr beginnt in der St. Wolfgangskirche eine
Adventsmusik mit Kurrende, Kirchenchor und Posaunenchor. Die Turmbläser
lassen ihre weihnachtlichen und bergmännischen Weisen um 18:30 Uhr vom
Rathausturm erklingen.
Ein Weihnachtsprogramm der Familie Müller erfreut am 05. Dezember um
14:30 Uhr die Besucher des Weihnachtsmarktes. 15 Uhr lädt das
Kulturzentrum "Goldne Sonne" zu einem Hutzennachmittag mit dem
Erzgebirgsensemble Aue ein. Freitag, den 07. Dezember, sind 18:30 Uhr
wieder die Turmbläser vom Rathausturm zu erleben und um 19 Uhr findet in
der "Goldnen Sonne" ein erzgebirgischer Hutzenabend mit den Wezelbacher
Musikanten zum Lichtelfestauftakt statt.

Während der gesamten Weihnachtsmarktzeit erklingt das Schneeberger Veit
Hans Schnorr v. Carolsfeld Glockenspiel aus Meißner Porzellan vom
Rathausturm um 12:30, 15:30 und 19 Uhr, jeden nachmittag besucht der
Weihnachtsmann den Markt.

Der Schneeberger Weihnachtsmarkt ist in diesem Jahr vom 01. bis 23.
Dezember täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. An den Adventssonntagen
lädt er von 11 bis 20 Uhr zum Besuch ein. Im Stadtzentrum sind
ausreichend Parkplätze vorhanden, für Reisebusse steht der Platz unter
den Linden zum Parken zur Verfügung. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Mehr Klarheit im Berufe- Dschungel
Ausbildungsmesse Erzgebirge zeigt Perspektiven und Chancen

Annaberg-Buchholz/ Erzgebirge. "Die Ausbildungsmesse gibt einen guten Überblick über die leistungsfähigen regionalen Betriebe. Sie zeigt Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Perspektiven im Erzgebirge", eröffnete die Annaberg-Buchholzer Oberbürgermeisterin, Barbara Klepsch, die erste Ausbildungsmesse Erzgebirge am Samstagmorgen. Der Geburtenknick mache sich erst in den Kindertagesstätten, dann in den Schulen und letztlich in den Firmen bemerkbar. Jeder junge Mensch würde in der Region gebraucht, jeder, der gut ausgebildet und motiviert ist. Das ist das Hauptmotiv, weshalb die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und die IHK Südwestsachsen, Geschäftsstelle Annaberg-Buchholz, diese Messe erstmalig im Erzgebirge mit 70 Unternehmen und Einrichtungen aus den unterschiedlichsten Branchen auf die Beine stellte.

Die Oberbürgermeisterin schickte die Jugendlichen mit einem Rat auf den Weg durch die Ausbildungslandschaft in der Silberlandhalle: "Stellen Sie Fragen, löchern Sie die Unternehmer. Der Einstieg in das Berufsleben ist der wichtigste Schritt für die Jugendlichen." Und das taten dann auch die über 4000 Besucher. Begeistert von den konkreten Fragen der jungen Leute zeigte sich Dirk Röthel, Betriebsleiter Textilveredlung Erzgebirge GmbH & Co KG: "Schließlich gibt es in unserer Branche die vielseitigsten Arbeitsschritte. Die Textilbranche hat ein schlechtes Image, dabei ist den meisten einfach vieles nicht bekannt." So auch nicht, dass es nach der Ausbildung gute Aufstiegsmöglichkeiten gäbe, für die die Realschüler und Abiturienten aber zunächst ein solides Grundwissen bräuchten.

Seit vielen Jahren Ausbilder ist auch die Linnemann-Schnetzer Sachsen GmbH. "Wir übernehmen 80% unserer Auszubildenden im produktiven Bereich. Wir brauchen Fachkräfte, qualifizieren deshalb unsere eigenen Lehrlinge später weiter zu Meistern und Technikern. Denn der Mangel entsteht beim qualifizierten Personal - deshalb beginnen wir rechtzeitig, unsere Fachkräfte selbst zu ziehen", so Michael Langer, kaufmännischer Leiter. Aber auch expandierende Unternehmen aus dem Erzgebirge informierten über Ausbildungschancen, so die KSG Leiterplatten GmbH, Gornsdorf: "Wir sind deshalb hier, weil unsere Firma um das Doppelte wachsen und damit unsere Azubis von derzeit 20 auf 34 aufstocken will", so Margret Gleiniger, Leiterin kaufmännischer Bereich und Personal. Auch Mädchen sollten ermutigt werden, sich für einen technischen Beruf zu interessieren. So wie Elisabeth Hennig, Elfklässlerin aus Johanngeorgenstadt, die an der Berufsakademie Glauchau Informationstechnik studieren möchte: "Der Messebesuch hat mir heute sehr geholfen. Ich weiß nun, wann ich mich bewerben muss und auch wie ich mich bei meinem künftigen Ausbildungsbetrieb bewerben soll."

Viele aufgeschlossene Gespräche gab es auch an den Ständen der Dienstleistungsbranche. Almut Hunger, Ausbilderin für Bürokaufleute Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz: "Wir bilden in vielfältigen Bereichen aus, und das wollen wir heute bekannt machen - Altenpfleger, Koch, Bürokaufleute, Hauswirtschafter. Und wir sind Praxisbetrieb für die Berufsakademien in Breitenbrunn und Plauen. Mit der Resonanz sind wir zufrieden."

Etwa 350 Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland - ein großer Teil davon ist am Samstag auf konzentrierter Fläche im Erzgebirge bekannter geworden. Das Konzept - Unternehmer und jetzige Auszubildende sowie Schüler und ihre Eltern früchtetragend zusammenzubringen - ist aufgegangen. Und so brachte es auch Raphaele Polak vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus, die in Vertretung für den Schirmherrn Steffen Flath kam, auf den Punkt: "Die Angebote zur Berufsorientierung sind vielfältig aber unsystematisch - diese Messe hilft Klarheit zu bringen. Vielleicht hilft der Besuch manchem Jugendlichen sich für einen guten Schulabschluss anzustrengen."

Bildergalerie ...
geschrieben von echterzgebirge

08.01.2008 - Aufbau des Schneeberger Weihnachtsmarktes
Schneeberg. Passgerecht zum schon vorhandenen Winterwetter laufen die Aufbauarbeiten für den Schneeberger Weihnachtsmarkt auf vollen Touren.Die ersten Buden für die erwarteten mehr als 40 Händler sind schon errichtet und zeigen an, dass das vorweihnachtliche Markttreiben baldbeginnt.

Am Donnerstag, dem 22. November, wird auf dem Schneeberger Weihnachtsmarkt der Weihnachtsbaum gesetzt. Die Blaufichte stammt voneinem Schneeberger Grundstück an der Badergasse und ist etwa 16 Meterhoch.Der Aufbau der großen Marktpyramide beginnt am darauf folgenden Freitagab 7:30 Uhr.Während des Setzens des Weihnachtsbaumes am Donnerstag und dem Aufbauder Pyramide am Sonnabend müssen Kraftfahrer auf dem Markt mitVerkehrseinschränkungen und zeitweiligen Sperrungen rechnen.Der Schneeberger Weihnachtsmarkt wird traditionell am Sonnabend vor demersten Advent um 14 Uhr von Bürgermeister Frieder Stimpel eröffnet. ImAnschluss erklingt ein weihnachtliches Konzert mit der SchneebergerBergkapelle. Der Weihnachtsmarkt in Schneeberg ist in diesem Jahr vom01. bis 23. Dezember täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Neben einemguten Warensortiment bietet er an vielen Tagen Unterhaltung durchBergkapellen, Chöre und Volkskunstgruppen auf der Bühne vor dem Rathaus.An den Adventssonntagen lädt er von 11 bis 20 Uhr zum Besuch ein.Besonderer Höhepunkt ist das 44. Schneeberger Lichtelfest am 8. und 9.Dezember mit der nächtlichen Bergparade am zweiten Adventssonntag. Dieüber 500 Paradeteilnehmer marschieren um 16:30 Uhr in Neustädtel ab undtreffen gegen 17 Uhr im Stadtzentrum ein.Während der gesamten Weihnachtsmarktzeit erklingt das Schneeberger VeitHans Schnorr v. Carolsfeld Glockenspiel vom Rathausturm um 12:30, 15:30und 19 Uhr. ...
geschrieben von echterzgebirge

08.01.2008 - Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag
Schneeberg. Am Volkstrauertag, dem 18. November 2007, gedenkt die Bergstadt Schneeberg der Opfer von Krieg und Gewalt, Gewaltherrschaft, Vertreibung und Verfolgung aus rassistischen und politischen Gründen.

Die feierliche Kranzniederlegung findet um 11:15 Uhr am Ehrenmal im Stadtpark statt und wird vom Musikkorps der Bergstadt Schneeberg würdig gestaltet.

Zu dieser Gedenkfeier, an der Vertreter der Bundeswehr und des öffentlichen Lebens der Region teilnehmen, sind die Bürgerinnen undBürger und Gäste der Bergstadt Schneeberg herzlich eingeladen. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Grenzgänger 2007 - erfolgreich zu Ende gegangen.
Marienberg.Die erzgebirgische Regionalfernsehen Mittelerzgebirge MEF GmbH und das Kultur- und Freizeitzentrum desMittleren Erzgebirgskreises haben am vergangenen Samstag bereits zum 2. Mal den Erzgebirgischen Fernsehpreis ?Grenzgänger? verliehen.

Die Preise wurden in 5 Kategorien ausgelobt. Die Jury bestehend aus TV-Redakteurin Katrin Heim, den Mitgliedern des Bundesverband Deutscher Filmautoren e.V. Anke Stoverock, Eva Schulmeyer und Michael Thümer sowie dem Profikameramann und Regisseur Marcus Zergiebel hat sich dabei für folgendePreisträger entschieden:

Kategorie: Darstellung kleinerer und mittlerer Unternehmen bis 20 Minuten
Uwe Schirmer von Vogtland Regionalfernsehen Plauen mit der ?Wirtschaftsreportage ? RVB Touristik Gerlach?

Kategorie: Hintergrundbericht und Dokumentation bis 20 Minuten
Hans Küffner von Vogtland Regionalfernsehen Plauen mit dem Beitrag ?Nostalgisch - Tante Emma Laden in Altchrieschwitz?

Nominiert wurden die folgenden Beiträge

Ingo Goschütz und Holger Jorke von euro-Regional tv Görlitz für ?Görlitz im Herzen Europas?
Uwe Schirmer von Vogtland Regionalfernsehen Plauen für den Beitrag?Gewagt ? ein Landwirt betritt Neuland?

Kategorie: Moderation
Ernst Dollwetzel von eff3 Freiberg

Nominiert wurden zudem

Cathrin Wallner von eff3 Freiberg und Tino Rotter von Kanal 9 Erzgebirge

In den Kategorien Werbespot und Kurzbericht bis 3 Minuten wurden keine Preise vergeben.

Dafür hat die Jury einen Sonderpreis für den künstlerischen Film ?Feiningers Haus?an Andreas Körner vergeben.
Die 4 Schüler Toni Helbig, Marcus Jehmlich, Rüdiger Landgraf und Florian Kleemann der Klasse 10 vom Gymnasium Olbernhau haben den Nachwuchspreis ?Grenzgänger 2007?erhalten.

Die Steigerung der Einreichungen von 64 im Vorjahr auf 74 dieses Jahr und der erfolgreiche Verlauf derangebotenen Workshops bestätigen das Konzept. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist schon geplant. ...
geschrieben von echterzgebirge

08.01.2008 - 100 Jahre Hammerbund e.V. in Annaberg-Buchholz
Annaberg-Buchholz. Beispielhaftes Engagement für 1. Technisches Denkmal in Sachsen - Auf dem Weg zum UNESCO-WelterbeFestveranstaltung in der Bergkirche Annaberg am 27.10., 15.30 Uhr mit HistorienspielFrohnauer Forum für Berg- und Hüttenwesen (Fachvorträge) ab 10.00 Uhr im Huthaus des Besucherbergwerkes ?Markus Röhling?Frohnauer Hammer: geöffnet von 9.00 ? 16.00 Uhr ? Tel. 03733/ 22000Fototermin mit Hammerbund (Hammer in Betrieb) 27.10., 18.30 Uhr imHammerwerk des Frohnauer Hammers

In diesem Jahr jährt sich zum 100. Mal jener Tag, an dem der Hammerbund Frohnau ins Leben gerufen wurde. Ein Jahrhundert lang haben sich ungezählte Bürger, Freunde, Spender, Vereine, Institutionen und Firmen einem Ziel inbesonderer Weise verpflichtet gefühlt:Ein unwiederbringliches Technisches Denkmal, ein herausragendes Zeugnis der Handwerks- und Industriegeschichte in Sachsen vor dem Verfall zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Was dabei an Zeit, Kraft, Geld und persönlichem Einsatz investiert wurde, lässt sich in Zahlen kaum beziffern. Fest steht jedoch: Ohne dieses private, aber auch das kommunale Engagement würde sich der Frohnauer Hammer nicht in diesem guten Erhaltungszustand zeigen, in dem er sich heute befindet.Seine Geschichte reicht zurück ins 15. Jahrhundert, als an diesem Standort eine Getreidemühle gestanden haben soll. Zwischen 1498 und 1502 diente das Gebäude als provisorische Münzstätte. Hier schlug man die weithin berühmten "Schreckenberger", auch "Engelsgroschen" genannt. Nach einer kurzen Nutzung als Ölmühle entstand Mitte des 17. Jahrhunderts das Hammerwerk in seinerjetzigen Gestalt. Der Annaberger Kaufmann Gottfried Rubner erwarb das Hammerwerk und baute es von 1657 bis 1660 zum Zain-, Zeug- undSchaufelhammer um. Bis 1904 wurde es in verschiedenen Perioden u.a. als Silber-, Kupfer- und Eisenhammer genutzt.

Nach der Stilllegung war zunächst unklar, wie es mit der Anlage weitergehen sollte. Hier beginnt die Geschichte des Hammerbundes. Am 24. Oktober 1907 fanden sich 39 geschichts- und heimatbewusste Bürger in "Bahls Restaurant"in Annaberg zusammen, um sich den Erhalt des historisch äußerst wertvollen Gebäudes auf die (Vereins-)fahne zu schreiben. Dazu wurde die Gründung des Vereins "Hammerbund zur Erhaltung des Frohnauer Hammers" beschlossen.Spenden, Mitgliedsbeiträge, Anteilscheine, Kredite, der Erlös einer Lotterie und die Veräußerung zum Hammer gehörender Grundstücke ermöglichten dem Hammerbund, am 20. März 1908 den Frohnauer Hammer für 50.000 Mark zuerwerben. Damit schlug die Geburtsstunde für das erste Technische Denkmal im Freistaat Sachsen, den Frohnauer Hammer.Zwei Jahre später restaurierte man das Herrenhaus, richtete ein Heimatmuseum und eine Schänke ein. Zu einem echten Höhepunkt gestaltete sich das erste Hammerfest im Jahr 1922. Zwischen 1938 und 1990 existierteder Hammerbund nicht mehr in seiner bisherigen Form. Eine besondere Freude war es deshalb, am 30. März 1990 den Hammerbund e.V. wiedergründen zu können.Seither gab es mit den Hammerfesten, den Tagen der Sachsen, den Annaberg-Buchholzer Museumsnächten, der Aktion "Schindeln statt Blech" sowie zahlreichen Einsätzen ungezählte Initiativen, um einen unwiederbringlichen Schatz im Erzgebirge zu bewahren.

Mehrfach diente der Frohnauer Hammer schon als Kulisse oder Location für Film- und Fernsehsendungen.

Derzeit läuft die Bestandsermittlung für das UNESCO-Welterbeprojekt "Montanregion Erzgebirge". Der Frohnauer Hammer als berühmtes technisches Denkmal soll dabei in die Liste bedeutender Sachzeugen mit aufgenommenwerden. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Glanzlicht der Posamenta 2007
Posamenten auf dem Laufsteg

Annaberg-Buchholz. Sie sollte das Glanzlicht der Posamenta 2007 sein, doch für die meisten Zuschauer war die Posamentenmodenschau am Sonntagnachmittag im großen und bis zum letzten Platz gefüllten Saal des Erzhammers noch viel mehr - nämlich eine Veranstaltung mit Überraschungseffekten pur.

"Es handelt sich um eine einmalige Präsentation von Kordeln, Bändern und Fransen als modische Accessoires - traditionell und modern verknüpft", machte Heidelore Staub im Vorfeld Appetit. Die ehemalige "Erzhammer-Chefin" moderierte in gewohnt charmanter Art durch den Nachmittag. Von der Schlettauer Designerin Martina Schröder gestaltet und mit Leihgaben der neun Posamentenfirmen des Kooperationsnetzwerkes "Erzgebirgische Posamente" unterstützt, entstand vor allem dank der Kreativität mehrere junger Designer eine Kollektion, die ganz anders war als in den beiden Jahren zuvor. Weniger historisch und viel mehr neuzeitlich wurde an 77 Modellen gezeigt, wie mittels Posamenten wahre Unikate entstehen können.

Ob quietschend bunt, klassisch schwarz oder angebracht auf edlen Seidenstoffen - die Posamenten auf dem Laufsteg kamen an: "Die Modenschau aus Altem und Modernen ist super rübergekommen. Die Choreografie war fantastisch. Das hätten wir nicht so erwartet. Es gab tolle Anregungen, Bekleidung modisch aufzupeppen. Vielleicht werden auch wieder mehr Jugendliche an das Thema kreatives Selbermachen rangeführt", wünschen sich Barbara und Gunter Schindler aus Chemnitz.

Mehr als gelungen sieht auch Posamentiermeisterin Sindy Lasch die drei Tage rund um die Posamenten. "Wir haben uns der Öffentlichkeit präsentiert und damit gezeigt: Wir sind da. Es waren auch viele Interessierte hier, die einfach sehen wollten: Was sind eigentlich Posamenten." Der Pluspunkt der Posamenta 2007 läge eindeutig darin, dass sich alle noch produzierenden Firmen mit ihren Musterpaletten von Gardinenbänden bis kunstvollen Quasten und Bordüren an der Produktschau im kleinen Saal beteiligt hätten. Man wolle weiter versuchen zusammenzuarbeiten - trotz der Konkurrenzsituation. "Ich bin dafür, dass es weiter geht", bekennt sich die Thumerin eindeutig.

Die Posamenten sind ein attraktives Thema für die Modebranche, die nicht nur alte Klamotten aufpeppen sondern als ein Stilelement in neue Kollektionen einfließen können. "Dass so manche Idee aufgegriffen wird, das ist unser Traum", meint Heidelore Staub. Damit spricht sie nicht nur den neun Unternehmern sondern auch den Designern aus den Herzen. Den erstmals ausgelobten Preis für das beste Designerstück - eine eigens für den Anlass entworfene Quaste sowie eine Geldprämie - nahm Designerin Birgit Enzmann aus Grießbach von der Oberbürgermeisterin der Stadt Annaberg-Buchholz, Barbara Klepsch, und Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, entgegen. Ihr schwarzes Kleid mit den raffiniert aufgesetzten Kordeln kam bei Jury und Publikum an. ...
geschrieben von Presse

08.01.2008 - Angebote zum Tag des traditionellen Handwerks
Schneeberg. Zum Tag des traditionellen Handwerks am 21. Oktober 2007 werden in den Räumen des Museums für bergmännische Volkskunst Vorführung von künstlerischen Töpferarbeiten und des Klöppelns angeboten.Angefertigte Holzrosengestecke sind auch an diesem Tag erwerbbar. Für Kinder und Erwachsene besteht die Möglichkeit sich selbst zu beteiligen.

Anlässlich der Sonderausstellung beteiligt sich die anerkannte Kräuterfachfrau Müller-Riegel an diesem Tag mit einem Stand, der dieGäste mit allem Wissenswerten über Heil- und Wildkräuter und die Herstellung von Naturprodukten informiert.

Am 25. Oktober berichtet Herr Erhard Kühnel aus Schlema während eines Vortrages über die Schnitzerlegende Gustav Rössel. Der Vortragsbeginn ist 19 Uhr.

Die Vorführung des mechanischen Heimatberges "Erzgebirgische Dorfkirmes"wird am Reformationstag, dem 31. Oktober 2007, von 9.30 bis 17 Uhr erfolgen.

Die siebente Sonderausstellung im Museum für bergmännische Volkskunst widmet sich dem Thema "Hexerei und Liebestrank". Noch bis zum 25. November 2007 wird sie für die Besucher zugänglich sein.

Die Öffnungszeiten des Museums für bergmännische Volkskunst sind:
Dienstag bis Donnerstag, Samstag und Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr und freitags 13 bis 17 Uhr. ...
geschrieben von echterzgebirge

27.11.2007 - Posamenta 2007 - ab Freitag tanzen die Fransen!
Annaberg-Buchholz. Am kommenden Wochenende ist es soweit: Im Haus des Gastes Erzhammer gehört von Freitag (19.10.) bis Sonntag (21.10.) den Posamenten die Aufmerksamkeit. Und als Höhepunkt kommen die Bänder und Geflechte im wahrsten Sinne des Wortes am Sonntagnachmittag, 15 Uhr, auf den Laufsteg. In einer Modenschau mit fast 75 Kombinationen - gestaltet von Designerin Martina Schröder - wird gezeigt, was aus und mit Posamenten alles hergestellt werden kann. Moderne Designermodelle vom luftigen Volantkleid über fetzige Blusen bis hin zu außergewöhnlichen Schmuckkreationen werden ebenso präsentiert wie Dessous und einige wenige historische Kostüme. In die Gestaltung flossen sowohl internationale Trends als auch Typisches aus vergangenen Epochen, etwa den 70ern ein. Kreiert wurde die Kollektion von mehreren jungen Designern. Nicht zu vergessen ist die Schau der pfiffigen Schülerphantasiemodelle von Scheibenberger Schülern. Außerdem ist die Fachhochschule Schneeberg mit einem eigenen Ausstellerstand vertreten.

Hintergrund:Erstmals im Jahr 2005 im Rahmen der Annaberger Klöppeltage durchgeführt, fand der damalige "Posamententag" mit Modenschauen und Kursen beim Fachpublikum und unter interessierten Gästen großen Anklang. Deshalb wird nun an den Erfolg mit einem erweiterten Angebot und einer Erzeugnisschau der Posamentenindustrie des Obererzgebirges angeknüpft. Da das Posamentieren im Erzgebirge eine jahrhundertelange Tradition hat, wird die "Posamenta 2007" terminlich an den Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge angebunden. Mit ihren gegenwärtig noch neun produzierenden kleinen und mittelständischen Unternehmen, in denen etwa 150 Arbeitskräfte beschäftigt sind, stellt die Posamentenindustrie für ganz Sachsen ein Alleinstellungsmerkmal dar. Damit dieser traditionsreiche Industriezweig erhalten bleibt, haben sich auf Initiative der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und der Stadt Annaberg-Buchholz die neun ausschließlich im Landkreis Annaberg angesiedelten Firmen zum Kooperationsnetzwerk "Erzgebirgische Posamente" zusammengeschlossen.Informationen dazu gibt es auch im Internet unter der gemeinsamen Plattform: www.posamenten-erzgebirge.de. ...
geschrieben von Presse

15.10.2007 - Veranstaltung: "Erfolg mit Marken"
22.10.2007: Diskussion um Marken und Schutzrechte im GDZ

Annaberg-Buchholz. Noch bis zum 30. Oktober wird im GDZ in der Kreisstadt die IHK-Wanderausstellung „Erfolg mit Marken“ gezeigt. Zu diesem Thema findet am 22.Oktober 2007 um 14 Uhr eine Informationsveranstaltung im Konferenzraum des GDZ statt. Organisiert wird diese von der Geschäftsstelle Annaberg der IHK Südwestsachsen gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH.

Unter anderem erläutert die Leiterin des Patentinformationszentrums der Technischen Universität Chemnitz, Petra Zimmermann, die Bedeutung von Marken als Teil der gewerblichen Schutzrechte heute. Außerdem spricht Gerhild Sacher, Geschäftsführerin der Sacher & Co. GmbH, über ihre Erfahrungen mit der Eintragung von Markenrechten sowie der Bürgermeister der Bürgermeister der Stadt Annaberg-Buchholz, Thomas Proksch über Marketingaktivitäten der Stadt.

Die Ausstellung „Erfolg mit Marken“ zeigt bekannte Wort- und Bildmarken aus Südwestsachsen, ihren historischen Werdegang sowie die Entwicklung der Unternehmen als Markeninhaber. Ergänzend dazu zeigen Firmen der Region Beispiele für Produkte, die markenrechtlich geschützt sind. ...
geschrieben von S.Schulze

08.01.2008 - Schneebergs Bürgermeister erhält Wildbret
Schneeberg. Vor 342 Jahren hatte Sachsens Kurfürst Johann Georg die Stadtrechte seiner Bergstadt Schneeberg neu geordnet und der Stadt auch das noch heute gültige Stadtwappen verliehen. Dies ist urkundlichverbrieft. In der Urkunde von 1665 heißt es unter anderem weiter:
"Hierüber wollen Wier, weil des Regierenden Bürgermeisters Besoldung gering ist, denselben jährlich durch den Oberförster zur Lauter ein Stück Wild, unnd eine Bache, oder da solche nicht zu erlangen, ein Rehe schießen, und auf Gnaden gegen Quittung abfolgen, auch hierunter ein:vor allemahl gebührende Verordnung ergehen zu lassen."

Jährlich zum Westsächsischen Öko- und Streuobstmarkt wird an diese Wappenverleihung erinnert und es erfolgt die öffentliche Wildübergabe an Bürgermeister Frieder Stimpel. Dabei erfahren Gäste und Marktbesucher mehr über eines der schönsten Stadtwappen des Erzgebirges.

Begleitet von Jagdhornklängen wird ein stattliches Stück Wild auf einem geschmückten Pferdefuhrwerk auf den Schneeberger Topfmarkt gefahren. So wie in der 342 Jahre alten Urkunde festgeschrieben, übergibt dann Forstbezirksleiter Stefan Schusser das Wildbret an Schneebergs Bürgermeister Frieder Stimpel. Und natürlich erhält die Forstbezirksverwaltung auch die erforderliche Quittung.

Heute wird das Wild nicht mehr vom Bürgermeister selbst verspeist, sondern im Schneeberger Berghotel "Steiger" nach entsprechender Zubereitung als schmackhaftes Wildgericht angeboten.

Nach der Wildübergabe besucht der Bürgermeister mit seinen Gästen den Westsächsischen Öko- und Streuobstmarkt. Dieser vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge veranstaltete Naturmarkt feiertin diesem Jahr zum 13. Mal in Folge statt. Bedingt durch die Bauarbeiten auf dem Markt wird der Ökomarkt in diesem Jahr auf dem Topfmarkt, dem Frauenmarkt und dem oberen Teil des Marktes abgehalten. Er bietet denMarktbesuchern Produkte aus ökologischem Anbau und ökologischer Tierhaltung, Wildbret sowie Spezialitäten des Erzgebirges und des Vogtlandes. ...
geschrieben von echterzgebirge

09.10.2007 - Kurse im Handposamentieren – noch Plätze frei
Annaberg-Buchholz. Zwei Kurse im Handposamentieren werden während der Posamenta 2007 am 19. bis 20. Oktober im Haus des Gastes Erzhammer angeboten. Dafür sind noch Plätze frei. Jeweils von 10 bis 14 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit verschiedene Knotentechniken von einer Fachkraft einer hiesigen Posamentenfirma zu erlernen. Hergestellt werden daraus dann diverse Schmucktextilien, unter anderem Knöpfe mit Zierknoten, Quasten sowie Zierverschlüsse für Jacken. Vorkenntnisse sind für die Kurse nicht erforderlich.

Informationen und Anmeldung: Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, Telefon 03733 145115, muench@wfe-erzgebirge.de. ...
geschrieben von S.Schulze

09.10.2007 - Posamenta 2007 – hier tanzen die Fransen
Annaberg-Buchholz. Das Kooperationsnetzwerk Erzgebirgische Posamenten lädt ein: Vom 19. bis 21.10.2007 kommen im Haus des Gastes Erzhammer die Posamenten auf den Laufsteg. Aufgrund des gewachsenen Interesses räumen die Organisatoren damit dem traditionellen Industriezweig im Erzgebirge statt wie in den letzten beiden Jahren nur einen Tag nun drei Tage Freiraum zum Präsentieren ein.

Erstmals im Jahr 2005 im Rahmen der Annaberger Klöppeltage durchgeführt, fand der damalige „Posamententag“ mit Modenschauen und Kursen, zum Beispiel zum Handposamentieren beim Fachpublikum und unter interessierten Gästen großen Anklang. Deshalb soll nun an den Erfolg mit einem erweiterten Angebot und einer Erzeugnisschau der Posamentenindustrie des Obererzgebirges angeknüpft werden. Da das Posamentieren im Erzgebirge eine jahrhundertelange Tradition hat, wird die „Posamenta 2007“ terminlich an den Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge angebunden. Auf dem Programm stehen auch Kurse von erfahrenen Posamentierern. Sie zeigen unter anderem, wie Verschlüsse in der traditionellen und fast vergessenen Gorltecnik hergestellt werden. Highlight der drei Tage rund um Bänder und Geflechte wird eine große Modenschau sein.

Die Posamentenindustrie prägte nach dem ‚großen Berggeschrey’ des Silberbergbaus über Jahrhunderte das obere Erzgebirge. Mit ihren gegenwärtig noch neun produzierenden kleinen und mittelständischen Unternehmen, in denen etwa 150 Arbeitskräfte beschäftigt sind, stellt sie für ganz Sachsen ein Alleinstellungsmerkmal dar. Damit dieser traditionsreiche Industriezweig erhalten bleibt, haben sich auf Initiative der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und der Stadt Annaberg-Buchholz die neun ausschließlich im Landkreis Annaberg angesiedelten Firmen zum Kooperationsnetzwerk „Erzgebirgische Posamente“ zusammengeschlossen.

Firmen: B+M Textil in Sehmatal B. Kampf elastische Bänder und Spitzen, Posamenten in Tannenberg Kordelino in Bärenstein Langer & Beyreuther GmbH & Co.KG in Sehmatal OPEW Annaberg GmbH in Annaberg-Buchholz Oskar Angermann in Schlettau Posamenten Gottfried Meyer in Königswalde Posamenten Syndi Lasch in Thum/ Ortsteil Jahnsbach Ruther und Einenkel KG in Annaberg-Buchholz

Informationen dazu gibt es auch im Internet unter der gemeinsamen Plattform: www.posamenten-erzgebirge.de, die auch im Rahmen der Richtlinie zur Mittelstandsförderung „Verbesserung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit“ der Sächsischen Aufbaubank entstand. ...
geschrieben von S.Schulze

08.10.2007 - Jugendliche erhalten Arbeitsverträge
Annaberg-Buchholz. 4 Auszubildende der Annaberger Landkreisverwaltung haben am 05.10.07 aus den Händen des Landrates ihr qualifiziertes Ausbildungszeugnis und das Abschlußzeugnis der Berufsschule erhalten.

In ihrer dreijährigen Lehrzeit wurden sie zu Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung ausgebildet.

Die 3 Mitarbeiterinnen und der neue Mitarbeiter werden für 11/2 Jahre im Landratsamt bzw. in der ARGE beschäftigt sein.

Der Landrat freute sich über die relativ hohe Ausbildungsquote der letzten Jahre innerhalb der Landkreisverwaltung Annaberg im Vergleich zu anderen sächsichen Landratsämtern. "Die Jugendlichen haben mit ihrer guten Ausbildung ein solides Fundament für ihr Berufleben geschaffen." so Landrat Förster.

Dem Annaberger Kreistag wurde am 04.10.07 der Ausbildungsbericht des Landratsamtes und der Landkreisgesellschaften vorgelegt. Zur Zeit befinden sich damit insgesamt 68 Jugendliche in dualen Ausbildungsverhältnissen. ...
geschrieben von echterzgebirge

10.11.2008 - Echte Marken aus der Region
Der Kampf gegen Markenpiraterie im GDZ

Annaberg-Buchholz. Der "Plagiarius" - ein schwarzer Zwerg mit einer goldenen Nase ? wird jährlich an die dreistesten Markendiebe vergeben. Denn sie ? die Plagiatoren ? sind es, die sich auf Kosten anderer mittels billiger Kopien eine goldene Nase verdienen. In der Ausstellung "Erfolg mit Marken" werden 23 bekannte Unternehmen mit der Historie ihrer Wort- und Bildmarken aus der Region gezeigt. Vom 4.10. bis 30.10.2007, werktags von 8.00 ? 18.00 Uhr präsentiert die Ausstellung der IHK Südwestsachsen im Technologieorientierten Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg im 1. Obergeschoss neben den erfolgreichen Firmen auch Zahlen und Fakten zu Markenpiraterie und der Geschichte der Marke an sich.

Esda, Diamant, Narva, Suppina oder Plauener Spitze sind Marken aus Sachsen, die längst in ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Doch wie kam es eigentlich zu den Markennamen? Der Besucher erfährt in der Ausstellung zum Beispiel, dass der Ursprung der Marke bereits auf die Urgesellschaft zurückzuführen ist, als Clans ihre Reviere markierten. Später begannen die Händler damit, die bislang in namenslosen Säcken beschafften Produkte mit einem Etikett zu versehen.

Heute sichern Marken den guten Namen eines Unternehmens und schaffen Vertrauen in die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Und: Sie ermöglichen eben eine wirksame Handhabe gegen Markenpiraterie. Denn 10 Prozent des Welthandels allein seien Fälschungen und Nachahmungen, die einen volkswirtschaftlichen Schaden von 200 bis 300 Mrd. Euro verursachen.

Ständig werden neue Marken kreiert - und das nicht nur für Konsumartikel. "Montanregion Erzgebirge" oder die Marke ?Posamenta? sind Beispiele dafür, wie Unternehmen oder Interessengruppen mittels einer Dachmarke ein bestimmtes Image in die Köpfe der Menschen transportieren wollen. Auch dieses Thema spielt in der Ausstellung ?Erfolg mit Marken? eine Rolle. ...
geschrieben von Presse

01.10.2007 - Sächsisch-tschechischer Workshop im GDZ
Sächsisch-tschechischer Workshop „Automatisierungstechnik“ mit regen Erfahrungsaustausch

Annaberg-Buchholz.
Am 27. September 2007 fand im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg der Workshop „Automatisierungstechnik“ im Rahmen des Interreg III A – Projektes „VUTECH – Verbesserung des Technologietransfers und Unterstützung der Ansiedlung von Technologieunternehmen in sächsischen und tschechischen Technologie- und Gründerzentren“ unter Teilnahme von 22 Unternehmen und Einrichtungen statt.

Das Projekt VUTECH wurde von Technologie- und Gründerzentren (TGZ) Tschechiens und Sachsens initiiert und auf beiden Seiten des Grenzraums Erzgebirge zeitgleich, inhaltlich und organisatorisch verbunden realisiert. Die sächsischen Technologiezentren erwarten eine gezielte Aktivierung und Verbesserung des Technologietransfers sowie des technologieorientierten Gründungsgeschehens und die Unterstützung der Ansiedlung von technologieorientierter Unternehmensgründer und Jungunternehmen in sächsischen und tschechischen Technologie- und Gründerzentren.

Die Automatisierungstechnik als interdisziplinäre Anwendung der Meß-, Steuerungs-, Regelungs- und Antriebstechnik hat in den letzten Jahren eine positive Entwicklung in Bezug auf Umsatzentwicklung zu verzeichnen. In den Fachvorträgen, welche durchweg aus Sachsen kamen, wurden die Gebiete Prozess-, Fertigungs- und Produktautomatisierung anhand konkreter Produkte vorgestellt.

Der Workshop „Automatisierungstechnik“ beschäftigte sich mit der Thematik, konnte aber nur Schwerpunkte ansprechen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellten sächsische Unternehmen, wie Hiersemann Prozessautomation und SITEC Automation aus Chemnitz sowie XENON Automatisierungstechnik Dresden Lösungen aus dem Automobil- und Sondermaschinenbau der Region vor. In einem abschließenden Vortrag am Nachmittag wurden von tschechischer Seite Ansatzpunkte für grenzüberschreitende Aktivitäten zwischen kleinen und mittleren Unternehmen gegeben und die durchgeführten Themenworkshops durch den Projektpartner aus Chomutov eingeschätzt.

Das Projekt wird von der EU und dem Freistaat Sachsen mit Mitteln aus dem Programm Interreg III A kofinanziert ...
geschrieben von S.Schulze

10.11.2008 - Gutscheinheft für Schneeberger Neubürger
Schneeberg. In Schneeberg bekommen Neubürger bei der Anmeldung im Bürgerbüro ein umfangreiches und informatives Neubürgerpaket als Willkommensgruß überreicht. Die Idee zu dieser originellen Begrüßungsgeste hatte Bürgermeister Frieder Stimpel vor einigen Monaten.

Am 01. Oktober startet nun der besondere Service für die neuen Schneeberger.

Um den neuen Einwohnern die Bergstadt mit ihren vielfältigen Angeboten näher zu bringen, übereicht Ihnen das Bürgerbüro eineInformationsbroschüre und ein Gutscheinheft. Die damit verbundenen Angebote wurden mit Unterstützung der städtischen Gesellschaften "GoldneSonne" Vermietungs- und Veranstaltungsbetriebe der Bergstadt Schneeberg GmbH, Stadtwerke Schneeberg GmbH, Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mbH sowie Mitgliedern des Mittelstands- und Marketingvereins Schneeberg zusammengestellt.

Mit den Gutscheinen können folgende Leistungen in Anspruch genommen werden: Einmaliger, kostenloser Besuch des Museum für bergmännischeVolkskunst, des Strandbades Filzteich oder des Dr.-Curt-Geitner-Bades und von Zeiss Planetarium und Sternwarte.
Weiterhin kann die Stadtbibliothek im Kulturzentrum "Goldne Sonne" dreiMonate kostenlos genutzt, eine Eigenveranstaltung des Kulturzentrums"Goldne Sonne" zu ermäßigtem Preis besucht und kostenlos an einer Stadtrundfahrt mit dem Kleinbus der Touristinformation teilgenommenwerden. Darüber gibt es von den teilnehmenden Mitgliedern des Mittelstands- und Marketingvereins Schneeberg Gutscheine fürVergünstigungen auf Einkäufe und Dienstleistungen.

Die mit den Gutscheinen verbundenen Angebote sollen den Neubürgern die Besonderheiten der Bergstadt Schneeberg schmackhaft machen, auf das reichhaltige kulturelle Angebot hinweisen und auch zum Geschäftsbummel und Einkauf in der Stadt anregen. ...
geschrieben von echterzgebirge


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